25 Jahre bei Axonlab: Ein Interview mit Tamara Hensel über ihre Karriere und Lieblingsprodukte
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- Geschrieben von Axonlab
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Tamara Hensel ist seit stolzen 25 Jahren ein fester Bestandteil des Axonlab-Teams. Sie verantwortet die Business Unit Care in der Schweiz und ist Mitglied der Geschäftsleitung. Anlässlich ihres Jubiläums gab sie uns in einem Interview einen kleinen Einblick in ihre langjährige Karriere bei Axonlab. Dabei erzählt sie von ihren Anfängen, ihrer Entwicklung innerhalb des Unternehmens und ihren Lieblingsprodukten. Zum Schluss erfahren wir noch von einem besonderen Talent, das sie neben ihrem erfolgreichen Beruf hat. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen!
Was war deine Motivation, dich vor 25 Jahren für Axonlab zu entscheiden?
Da es meine allererste Stelle nach der Doktorarbeit im Bereich Neurobiologie war, kam ich auf Axonlab bei der Stellensuche wegen dem Namen!! Ich dachte, Axonlab ist auch in Neurobiologie tätig (lacht). Ich stellte mir aber die Stelle als «Verkauf AD ganze Schweiz» (verantwortlich für alle damaligen Produkte mit 50% Diagnostik bei Ärzten und 50% Life Science in Universitäten) sehr spannend vor. Und dann gingen die Gründer von Axonlab, Roland Steger und Bruno Suter, beim zweiten Vorstellungsgespräch mit mir noch chic Essen im Casino Baden – ich war voll motiviert, in dieser spannenden, netten Firma zu starten :-)
Wie hast du dich in dieser Zeit weiterentwickelt und welche Veränderungen hast du erlebt?
Ich hatte das Glück, das ganze unglaublich Wachstum der Firma Axonlab mit zu entwickeln, zu erleben, zu begleiten und auch am Erfolg beteiligt zu sein. In Bezug auf die Job-Entwicklung ging es mit dem Produktemanagement weiter (parallel zu den Sales-Aufgaben). Ich durfte bald den Hersteller ARKRAY übernehmen, dann ein Verkaufsteam aufbauen, die Business Unit Care gründen, und so weiter.
Was schätzt du an der Arbeit bei Axonlab am meisten?
Die Vielseitigkeit, die Herausforderung und den Team-Spirit (sowohl innerhalb der Geschäftsleitung wie auch die eigenen Teams oder bei länderübergreifender Zusammenarbeit). Auch wenn es «harzige Momente» hierbei geben kann, dass wir immer versuchen die Chancen zu packen, auch wenn es anstrengende Momente gibt.
Hast du ein Projekt oder ein Erlebnis, dass dir speziell in Erinnerung geblieben ist?
Soooo viele…, aber eines war sicher speziell: Roland Steger und ich waren auf der Suche nach einem neuen Produkt, stiessen auf einen Hersteller eines «Nadelentsorgers» nach der Blutentnahme (die Nadel wurde in einen Heizblock geschoben und verbrannte derart direkt zu Asche). Wir besuchten zur weiteren Besprechung den Hersteller/CEO bei sich Zuhause (irgendwo in der Ost-Schweiz, eine Villa…) und durften nach einem Kaffee und der Besprechung des Geschäftlichen auch seine Sammlung ansehen, die er uns unbedingt zeigen wollte! Wir wurden in Kellerräume geführt und ich sah mich einer riesigen – wirklich riesigen – Waffensammlung gegenüber!! Unglaubliches Material und Munition, inklusive einer Raketenabfeuer-Anlage. Wir haben bald das Weite gesucht und dieses Produkt, also den «Nadelvernichter», nicht ins Sortiment aufgenommen.
Welches ist dein Lieblingsprodukt in der Axonlab und wieso?
Puh, auch schwierig. Wir haben ja immer wieder spannende Produkte, und das wechselt ja auch. Im Moment vielleicht unser Hemoscreen, da es für mich die Weiterentwicklung des POC1-Gedanken bei einer sehr anspruchsvollen Thematik wie der Blutzell-Analytik mit intakten Zellen darstellt. Aber eben, wir haben so viele tolle, zukunftsträchtige Produkte und Technologien in der Hand – und das als Distributor – da bin ich immer wieder stolz drauf.
Was würdest du jemandem raten, der gerade erst bei Axonlab angefangen hat?
Nimm dir die Zeit und Entspanntheit, erstmal die Firma und ihr «Funktionieren» kennen zu lernen und habe nicht den Anspruch, alles zügig zu kennen und auch die Vielfalt an Produkten zu verstehen. Aber bringe dich von Anfang an mit vollem Elan und Motivation ein, dann wirst du sicher Freude und Erfolge bei Axonlab erleben.
Welches besondere Talent hast du, das die meisten Leute nicht über dich wissen?
Wenn ich ein Stück Fleisch zum Braten/Kochen in die Hand bekomme, so gelingt es mir zu 99% daraus ein saftiges, zartes Menü zu zaubern. Oder ich übernehme gerne Bauleitungen und arbeite mit Handwerkern. Bei Umbauten durfte ich für Kollegen auch schon die Renovationen mit Materialauswahl und Arbeitskoordination auf der Baustelle übernehmen.
Du kannst einem Kollegen / einer Kollegin bei Axonlab ein «du-bist-eine-tolle-Kollegin/ein-toller-Kollege» Award vergeben. Wem würdest du diese Auszeichnung geben und warum?
Auch das kann ich ehrlich gesagt nicht nur jemandem vergeben… Dauernd leisten hier verschiedene Teammitglieder «Tagesleistungen/Aktionen», die derartige Awards verdienen! Jeder in seinem Rahmen und Wirkungskreis – am meisten freue ich mich immer, wenn bei anspruchsvollen Themen, wie gerade z.B. den Lieferengpässen, aus verschiedenen Abteilungen Lösungsvorschläge kommen und gemeinsam Wege zum «Überstehen» der Situation kommen.
Herzliche Dank liebe Tamara! Wir freuen uns auf viele weitere erfolgreiche Jahre!
1 POC = Point of Care